Petition des Jugendbeirats der Stiftung Deutsche Depressionshilfe: Depression muss in die Lehrpläne!

Ehrenamtlicher Jugendbeirat setzt sich für mehr Aufklärung über Depression an Schulen ein

Hintergrundforschung:

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe ist eine Organisation, die sich vordergründig für die Aufklärung über Depressionen und den Abbau der mit dieser Krankheit verbundenen Stigmata einsetzt. Depression ist eine ernsthafte mental Gesundheitsstörung, die heute weltweit Millionen von Menschen betrifft, darunter auch viele Jugendliche.

Im Jahr 2024 hat ihr ehrenamtlicher Jugendbeirat eine öffentliche Petition ins Leben gerufen. Ihr Ziel: das Thema Depression intensiver in den deutschen Schulen behandeln zu lassen. Die AktivistInnen argumentieren, dass es entscheidend für das Verständnis künftiger Generationen und zur Prävention von mental Gesundheitsproblemen ist – gerade bei Jugendlichen selbst.

Die Forderungen des Beirats sind nicht unbegründet. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind Depressionserkrankungen weltweit auf dem Vormarsch und besonders bei jüngeren Menschen alarmierend zunehmend. Bildungsprogramme in Schulen könnten dazu beitragen, das Bewusstsein für diese Problematik in der breiten Öffentlichkeit zu erhöhen und Betroffenen dabei helfen ihre Symptome frühzeitig zu erkennen.

Häufig gestellte Fragen:

1) Was genau ist der größte Antrieb hinter dieser Forderung des ehrenamtlichen Beirats?
Die Hauptmotivation ist der Wunsch nach mehr Aufklärung über mentale Gesundheit im allgemeinen Schulunterricht mit einem spezifischen Fokus auf Depression – einer Krankheit, die global mehr als 300 Millionen Menschen betrifft.

2) Wie würde diese Initiative Schülern nützen?
Eine frühe Bildung über Depressionen könnte dazu beitragen, die Sensibilisierung der Schüler zu verstärken, das Stigma abzubauen und unter Umständen sogar eine frühzeitige Erkennung des Leidens bei den Betroffenen selbst oder deren Freunden zu ermöglichen.

3) Ist es realistisch, dass Depression ins Curriculum aufgenommen wird?
Das hängt von vielen Faktoren ab. Ein Anfang wäre gemacht, wenn Schulbehörden und Regulierungsbehörden angesichts der steigenden Zahlen an Depressionserkrankungen im Jugendalter auf diese Petition reagieren.

4) Wie können Menschen diese Initiative unterstützen?
Bürger können die Petition des Deutschen Depressionshilfes online unterschreiben und weitere Aufmerksamkeit generieren, indem sie diesen Aufruf in ihren persönlichen Netzwerken teilen.

Originamitteilung:

Ehrenamtlicher Jugendbeirat setzt sich für mehr Aufklärung über Depression an Schulen ein

share this recipe:
Facebook
Twitter
Pinterest

Weitere spannende Artikel

Gutes Komplikationsmanagement nach Operationen – Warum die Failure-to-Rescue-Rate im Qualitätsbericht stehen sollte

Patientinnen und Patienten sollten bei der Wahl ihres Krankenhauses nicht nur auf die Erfahrung des Operateurs achten. Denn gerade bei komplexen und risikoreichen Eingriffen kommt es neben dem erfolgreichen Eingriff auch auf das Beherrschen der Komplikationen an, die danach auftreten können. Diese Zahl gibt die sogenannte Failure to Rescue (FTR= Rettungsversagen) – Rate wieder: Sie besagt, dass eine lebensbedrohliche Komplikation nicht rechtzeitig erkannt oder nicht adäquat behandelt wurde und im schlechtesten Fall zum Tod geführt hat.

Read More

Das Gehirn bewegt sich, wenn wir es tun. DFG fördert Kooperation zu Ortszellen und räumlichem Lernen

Forschende aus Magdeburg und Erlangen untersuchen gemeinsam, wie unser Gehirn lernt, sich in Räumen zu orientieren und Erinnerungen speichert. Am Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) analysieren Wissenschaftler:innen, wie Neuronen im Hippocampus unser räumliches Lernen steuern. Dafür nehmen sie im Zeitraffer auf, was im Gehirn von Mäusen geschieht, während sie verschiedene Orientierungsaufgaben lösen. So gewinnen sie umfangreiche Daten, die im zweiten Schritt von Kooperationspartnern an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) mit einem eigens entwickelten KI-Tool ausgewertet werden.

Read More