SharpGreens: Fortsetzung der Studie zum Einfluss der Gemüsekohl-Vielfalt auf die menschliche Gesundheit

Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) setzt die Forschungsarbeiten zur gesundheitlichen Wirkung der Vielfalt von Gemüsekohl im Projekt SharpGreens fort. Die zweite Projektphase untersucht, wie eine vielfältige Ernährung reich an Gemüsekohl die Gesundheit beeinflusst. Eine humane Interventionsstudie am Universitätsklinikum Freiburg erforscht dabei die Auswirkungen auf die Immunfunktionen und das Darmmikrobiom. Ziel ist auch, das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Bedeutung der Artenvielfalt in der Landwirtschaft zu schärfen. Gestern fand das Auftakttreffen der Projektpartnerinnen am IGZ statt, bei dem der Kohlanbau für die geplante Humanstudie besichtigt wurde.

Background Research:

Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) ist eine renommierte Forschungseinrichtung in Deutschland. Es führt Forschungsprojekte in den Bereichen der Pflanzenwissenschaften, der Agrarökonomie und des Umweltmanagements durch. Im Rahmen des Projekts SharpGreens untersucht das Institute die gesundheitlichen Auswirkungen von Gemüsekohl.

Gemüsekohl beinhaltet viele verschiedene Arten von Kohl, einschließlich Brokkoli, Grünkohl, Rosenkohl und Weißkohl. Es ist bekannt für seine hohen Nährstoffgehalt – einschließlich Vitamin C, Ballaststoffe, Antioxidantien und mehrere andere wichtige Vitamine und Mineralstoffe.

Die Studie wird in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Freiburg durchgeführt. In dieser medizinischen Einrichtung werden klinische Tests an Menschen durchgeführt um zu erforschen wie sich eine Ernährung reich an Gemüsekohl auf die Gesundheit auswirkt. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf den Immunfunktionen sowie dem Darmmikrobiom der Probanden.

Das Projekt SharpGreens zielt dabei nicht nur darauf ab neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen sondern auch das öffentliche Bewusstsein für die Bedeutung von Artenvielfalt in unserer Landwirtschaft zu schärfen.

FAQs:
1) Was ist das Ziel der SharpGreens-Studie?
Die Studie zielt darauf ab, die gesundheitlichen Auswirkungen einer gemüse-reichen Ernährung speziell mit Gemüsekohl zu untersuchen. Sie konzentriert sich auf Immunfunktionen und das Darmmikrobiom.

2) Wer führt die SharpGreens-Studie durch?
Die Studie wird vom Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Freiburg durchgeführt.

3) Warum konzentriert sich die Studie auf Gemüsekohl?
Gemüsekohl ist reich an wichtigen Nährstoffen wie Vitamin C, Ballaststoffen, Antioxidantien sowie anderen Mineralien und Vitaminen. Die Studie soll erforschen welche gesundheitlichen Vorteile diese Ernährung bietet.

4) Wie kann ich mehr über das Projekt erfahren?
Sie können mehr über das Projekt auf der Webseite des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau erfahren: http://idw-online.de/de/news836825

5) Welche Rolle spielt die Artenvielfalt in diesem Projekt?
Die Wissenschaftler wollen auch das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Bedeutung der Artenvielfalt in unserer Landwirtschaft schärfen. Sie glauben, dass eine vielfältigere Landwirtschaft ein breiteres Spektrum an Nährstoffquellen bieten könnte, was zu einer allgemein besseren Gesundheit beitragen könnte.

Originamitteilung:

Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) setzt die Forschungsarbeiten zur gesundheitlichen Wirkung der Vielfalt von Gemüsekohl im Projekt SharpGreens fort. Die zweite Projektphase untersucht, wie eine vielfältige Ernährung reich an Gemüsekohl die Gesundheit beeinflusst. Eine humane Interventionsstudie am Universitätsklinikum Freiburg erforscht dabei die Auswirkungen auf die Immunfunktionen und das Darmmikrobiom. Ziel ist auch, das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Bedeutung der Artenvielfalt in der Landwirtschaft zu schärfen. Gestern fand das Auftakttreffen der Projektpartnerinnen am IGZ statt, bei dem der Kohlanbau für die geplante Humanstudie besichtigt wurde.

share this recipe:
Facebook
Twitter
Pinterest

Weitere spannende Artikel

Gutes Komplikationsmanagement nach Operationen – Warum die Failure-to-Rescue-Rate im Qualitätsbericht stehen sollte

Patientinnen und Patienten sollten bei der Wahl ihres Krankenhauses nicht nur auf die Erfahrung des Operateurs achten. Denn gerade bei komplexen und risikoreichen Eingriffen kommt es neben dem erfolgreichen Eingriff auch auf das Beherrschen der Komplikationen an, die danach auftreten können. Diese Zahl gibt die sogenannte Failure to Rescue (FTR= Rettungsversagen) – Rate wieder: Sie besagt, dass eine lebensbedrohliche Komplikation nicht rechtzeitig erkannt oder nicht adäquat behandelt wurde und im schlechtesten Fall zum Tod geführt hat.

Read More

Das Gehirn bewegt sich, wenn wir es tun. DFG fördert Kooperation zu Ortszellen und räumlichem Lernen

Forschende aus Magdeburg und Erlangen untersuchen gemeinsam, wie unser Gehirn lernt, sich in Räumen zu orientieren und Erinnerungen speichert. Am Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) analysieren Wissenschaftler:innen, wie Neuronen im Hippocampus unser räumliches Lernen steuern. Dafür nehmen sie im Zeitraffer auf, was im Gehirn von Mäusen geschieht, während sie verschiedene Orientierungsaufgaben lösen. So gewinnen sie umfangreiche Daten, die im zweiten Schritt von Kooperationspartnern an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) mit einem eigens entwickelten KI-Tool ausgewertet werden.

Read More